5/8-erl in Ehrn – OVB Online 3.5.13

OVB 03.05.13

“5/8erl in Ehrn” mit Wiener Soul in der Kaffeerösterei Dinzler
Musikalische Sachertorte

Musikrichtungen gibt es viele: Rock ‘n‘ Roll, Funk, Pop und anderes mehr. Auch die Soulmusik hat ihre zahlreichen Anhänger – der “Wiener Soul” hingegen ist ein neuer Ast am musikalischen Baum, ein neuer Stern am Notenhimmel. Die niederösterreichische Formation mit dem Namen “5/8erl in Ehrn” zelebriert bietet diesen samtweichen Sound und kredenzt diese musikalischen Sachertorte mit staubtrockenem Humor.

So geschehen jüngst am Irschenberg in der Kaffeerösterei Dinzler. Zwischen Filtrationsanlagen steht – etwas improvisiert, aber nicht minder professionell – eine kleine Bühne, wo die fünf Musiker komfortabel Platz finden, und die Show beginnt. Der kernige Kontrabass von Hanibal Scheutz macht schnell klar, wo es langgeht, während die Gitarre von Miki Liebermann zuverlässig für Untermalung sorgt. Das soulige Keyboard, an dem Clemens Wenger sitzt, vereint die Melodien zu einem Guss, während für Max Gaier und Bobby Slivosky am Mikrofon harmonischer Gesang und launige Anmoderationen bleiben.

“5/8erl in Ehrn” bieten einen bluesigen Soul und kombinieren diesen mit Wiener Schmäh, im Duett ebenso hörenswert wie als Solo. Der Titel “Wunderschöner Mai” kommt auf Katzenpfoten daher, die “Kniascheibn” ist aggressiver, und die kleine Peitscheinlage passt zum Songtext über Hass.

Die auf der CD “Bitteschön” vorgestellten Songs werden querbeet präsentiert, ebenso Stücke aus ihrem Silberling “Gut genug für die City”. Immer wieder ergänzen sich Gaier und Sliovsky trocken und scheinbar unbeeindruckt, beziehen das Publikum ins Spiel mit ein. “Schwachstö” oder das “Nackabatzerl” sorgen für begeisterte Resonanz im ausverkauften Dinzler.

Der Humor der Fünf hätte auch in England gute Chancen, und ihr Soul ist trotz österreichischer Färbung für einen internationalen Werdegang “gut genug”. Nicht umsonst gab es für sie 2012 den “Amadeus Music-Award”. Kurzum: ein besonderes Konzert – Musikrichtungen kann es nie genug geben. kew

Kellner – Merkur online 24.2.2013

Rockband Kellner in Irschenberg

“Die Oma soll sagen: Es groovt”

Irschenberg – Eigentlich steht die Kaffeerösterei Dinzler für Gemütlichkeit. Am Wochenende ging es aber richtig rockig zur Sache: Mathias Kellner war mit seiner Band zu Gast in Irschenberg.

Rockband Kellner

© Andreas Leder

Von Liebe bis zu fiesen Monstern: Die Themen in den Liedern der Rockband Kellner sind unterschiedlich, genau wie die Musikstile. Derzeit sind Mathias Kellner (M.) und Co. mit ihrem neuen Album auf Tour.

Wo sonst Kaffeebohnen geröstet und verpackt werden, dröhnt die rauchige und rockige Stimme von Mathias Kellner durch die Halle. Am Freitagabend gab der Sänger und Songwriter zwischen riesigen Maschinen und Rohren, die mit pinkem und orangem Licht beleuchtet wurden, für rund 400 Zuhörer ein Konzert in der Kaffeerösterei Dinzler in Irschenberg. Dabei bekamen die Fans exklusiv erste Songs aus der noch nicht veröffentlichten neuen CD zu hören. Der gebürtige Straubinger Kellner war selbst begeistert von der Atmosphäre. „Sehr geil ist es hier – vor allem, weil’s so gut nach Kaffee riecht“, sagte der Musiker, der Schreiner gelernt hat. Der sympathische Sänger und seine Band begeisterten in der Kaffeerösterei mit ihrem vielfältigen Programm. Neben den aus dem Radio bekannten und eher rockigen Songs („iSong“, „The Glow“ und „Cotton Candy Lies“) präsentierten sie Balladen, Country-Songs und Blues-Stücke – teilweise sogar dreistimmig. Egal wie unterschiedlich die einzelnen Musikstile jedoch sind, eines haben alle seine Lieder gemeinsam: lustige und teils skurrile Texte. Themen wie Liebe weichen Geschichten über Monster und Cowboys. Damit diese auch jeder versteht, erzählte der 28-jährige Niederbayer vor fast jedem Lied die passende Anekdote, schlüpfte in verschiedene Rollen und brachte mit seiner selbstironischen Art das Publikum mehrmals zum Lachen. Die Rockband, die heuer mit ihrem Mitte März erscheinenden Studio-Album „Kinda Wild“ auf Tour geht, wolle die Radiolandschaft verändern und die langweiligen Popsongs ablösen. „Die Oma soll neben dem Radio sitzen und einfach sagen: Es groovt“, rief er in die Halle. Dann gab es volle Power.
Caroline Attlfellner

5/8-erl in Ehrn – OVB 21.11.2012

Die Wiener Band “5/8erl in Ehr’n” begeistert auf Auers Livebühne in Neubeuern

Querdenker mit coolen Nummern

Sie sind jung, sie sind sympathisch, sie sind geniale Musiker und begnadete Künstler: die Mitglieder von “5/8erl in Ehr’n”, allen voran die beiden Frontmänner Bobby Slivovsky und Max Gaier. Kathrin Weimar und Tom Janko haben die Band aus Wien für ein faszinierendes, mitreißendes Konzert nach Neubeuern auf Auers Livebühne geholt.

Wiener Schmäh und geniale Musik – die Band “5/8erl in Ehr’n” auf Auers Livebühne in Neubeuern. Foto binder

Bobby und Max sind ein kongeniales Duo, einer schräger als der andere und beide hervorragende Sänger, deren Stimmen perfekt miteinander harmonieren. Begleitet werden die zwei von einer kleinen, feinen Combo mit Miki Liebermann an der Gitarre, Hanibal Scheutz am Kontrabass und Pianist und Akkordeonist Clemens Wenger.

Wie die meisten Künstler beschäftigen sich auch die Max und Bobby vorwiegend mit der Liebe. Sie schwärmen aber auch von einer Zukunft voll Euphorie, plädieren dafür, utopisch zu denken, berichten von ihrer hohen Affinität zum Nacktbaden und teilen ihr Rezept für ein glückliches Leben. Viele der Themen, die die beiden in ihren Liedern aufgreifen, sind auf Österreich bezogen. So schimpfen sie auf die Kronen-Zeitung, die in etwa das Niveau der deutschen “Bild” habe, präsentieren eine Hymne für Österreichs Ex-Fußball Nationaltrainer Didi Constantini und werden richtig gereizt, wenn sie auf österreichische Politiker wie Jörg Haider zu sprechen kommen: “Jeder soll das machen, was er gut kann. Oder er soll sich ein schnelles Auto kaufen.”

Bobby Slivovsky und Max Gaier machen aus jedem Song ein kleines Theaterstück. Begonnen bei den philosophisch angehauchten, humorvollen Ansagen – bei denen der viel zitierte Wiener Schmäh nicht zu kurz kommt – bis hin zu Gestik und Mimik während des Singens ziehen sie eine Show vom Feinsten ab. Sie chillen auf der Bühne mit hochgelegten Beinen, kuscheln sich aneinander, rauchen und trinken Alkohol nicht nur bei der Präsentation ihres wohl größten Hits “Siasse Tschik”.

Ihr Humor ist trocken und hintersinnig. Sie sehen die Welt kritisch, denken quer und um die Kurve und verpacken ihre Erkenntnisse in coole Nummern. Soul und Funk, Jazz in seiner angenehm eingängigen Form, Swing, auch rockige “Disco-Songs” wie sie sie nennen, stehen auf dem Programm. So bietet sich für Bobby ab und zu die Gelegenheit, seine “Sitz-Tanzqualitäten” zu präsentieren, indem er beide Arme gleichzeitig im Takt über dem Kopf hin und her bewegt.

Auch das Publikum wird gefordert: Bei Liedern wie “Schneid die Melone an” oder “Ja, der hat beim Happel gelernt” müssen die Zuschauer mitflüstern oder den Refrain mitsingen. Diese Aufgabe erfüllen die vielen Gäste in Auers Livebühne voll Begeisterung.

“5/8erl in Ehr’n” machen kein Geheimnis daraus, dass sie aus Wien kommen, ganz im Gegenteil. Alle ihre Texte sind in Mundart, teils tut man sich selbst als dialekt-erfahrener bayerischer Zuhörer schwer, einige Ausdrücke zu verstehen. Doch das macht die Band umso überzeugender, denn hier wirkt nichts gekünstelt, es kommt alles aus tiefstem Herzen. Und das spürt auch das Publikum.

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Heimatdamisch – OVB 21.10.2012

Cello Mafia – OVB 20.6.2012

Bei diesem Cellospiel ziehen sich selbst Mafiosis aus

    Schon die Besetzung ist einzigartig, doch die Show, die die fünf Musiker mit und ohne Instrumente abliefern, ist kaum zu übertreffen: Der Abend mit der Cello-Mafia in “Auers Livebühne” in Neubeuern begeisterte.

    "Je t'aime" - Fany Kammerlander (rechts) weiß mit den vier Herren der Cello-Mafia umzugehen. Foto Binder© OVB

    “Je t’aime” – Fany Kammerlander (rechts) weiß mit den vier Herren der Cello-Mafia umzugehen. Foto Binder

    Die Cello-Mafia, das sind vier Männer und eine Frau, die alle – wie könnte es anders sein – Cello spielen. Doch wer denkt, das Programm dieses Quintetts bestehe aus klassischer, vermeintlich cellotypischer Musik, der hat sich geirrt. Denn der Auftritt der Cello-Mafia ist kein normales Konzert, ihr Auftritt ist beste Musikcomedy. Giulia Tagliatella (Fany Kammerlander), Enzo Gnocchi (Tobias Melle), Bruno Maccarone (Thomas Wollenweber), Michele Spaghettini (Michael Weiß) und Emilio Tortelloni (Emil Bekir) präsentieren in ihrem Best-of-Programm eine skurrile Nummer nach der nächsten. Schnell schreiten sie voran, ohne Verschnaufpausen für sich oder das Publikum, das immer wieder in die Show einbezogen wird. Die Zuschauer in “Auers Livebühne” tanzen “Maccarena”, sie singen “Hey Jude” und den Damen in der ersten Reihe jagt ein als Zombie auferstandener Hausmeister gehörige Furcht ein.

    Die Show der musikalischen Mafiosi ist professionell, bis aufs Detail durchgeplant, geistreich und herrlich witzig. Jeder Blick sitzt, jeder Schritt ist aufeinander abgestimmt, Sonnenbrillen werden je nach Lied auf- oder abgesetzt, die Ansagen kommen mit überzeugend italienischem Akzent. Musikalisch beherrschen die fünf hervorragenden Cellisten, so scheint es, alles. Der Schwerpunkt des Programms sind Songs, die in irgendeiner Weise mit der Mafia assoziiert werden können, wie bekannte Melodien von “Tatort”, “Mission Impossible”, “James Bond” oder “Mack the Knife”. Aber auch eingängige Gute-Laune-Lieder wie “Rum & Coca Cola”, eine ganz besondere Version von Nicoles Grand-Prix-Titel: “Ein bisschen Zwiebeln” oder klassische Stücke wie Bachs “Air” aus der Suite Nr. 3 spielen die Cellisten perfekt. All diese Lieder sind mit irgendeiner Einlage verbunden. Entweder bleibt die CD hängen und die Musiker spielen eine Dauerschleife oder sie präsentieren Teile des Stücks in Zeitlupe beziehungsweise Schnellvorlauf. Die kreativen Arrangements von Thomas Wollenweber lassen die fünf Celli als großes Orchester oder vermeintliche Gitarren-Begleitung zu Gesangsnummern erklingen: Es ist beeindruckend wie die fünf Musiker ihre Instrumenten facettenreich einzusetzen wissen.

    HMBC – OVB 25.5.2012

    “Oana geht no” – die vielen Zuschauer in “Auers Livebühne” in Neubeuern wollten die fünf Musiker vom Holstuonarmusigbigbandclub, kurz HMBC, gar nicht gehen lassen. Nach einem erfolgreichen Kinder-Konzert am Nachmittag drehten die Vorarlberger am Abend noch einmal richtig auf und begeisterten mit ihrer erfrischenden, mitreißenden Musik.

    Sie würden auch als Mitglieder einer Boygroup durchgehen: (von links) Stefan Bär, Phillip Lingg und Andreas Broger von HMBC. Foto binder© OVB

    Sie würden auch als Mitglieder einer Boygroup durchgehen: (von links) Stefan Bär, Phillip Lingg und Andreas Broger von HMBC. Foto binder

    Philipp Lingg, Andreas Broger, Bartholomäus Natter, Johannes und Stefan Bär machten schnell klar, dass sie viel mehr zu bieten haben als ihren Hit “Vo Mello bis ge Schoppornou”. Die Künstler, deren musikalischer Ursprung in der Volksmusik liegt, spielen und singen alles – und das hervorragend. Jazz, Hip-Hop, Rap, Balkanbeats, Rock und Pop, Oberkrainer, Irish oder Country, die Musik von HMBC lässt sich nicht einordnen und genau das macht sie so besonders. Wenn Lingg ein verschmitztes “Every breath you take” singt, reißt das vor allem die weiblichen Fans in den ersten Reihen zu Jubel hin, beim volkstümlich angehauchten “Song für den Weltfrieden” “We are the World” schunkeln alle Zuschauer. Die Eigenkompositionen beweisen eindrücklich das sichere Gespür der jungen Musiker für kreative Arrangements und selbst als A-capella-Boygroup überzeugen die Burschen bei der Take That Schnulze “Back for good”. Nicht nur die rasanten Soli, die ausgereifte Technik, der Sinn für Musik machen das Konzert von HMBC so genial, sondern auch der Witz, die originellen Ideen, die Art und Weise, wie die fünf Musiker mit Tönen und Melodien umzugehen wissen. Stefanie Hertels “Über jedes Bacherl geht a Brückerl” verpacken sie mit einem krachenden “The Chicken”. Generell finden sich viele Zitate und Anspielungen in ihren Songs.

    Die Musiker von HMBC lassen sich inspirieren von bekannten Liedern und machen doch ihr ganz eigenes Ding. Auch instrumentell kann man die Fünf nicht festlegen. Sie wechseln munter zwischen Trompete, Saxofon, Klarinette, Flügelhorn, Tuba, Posaune, Akkordeon, Gitarre, Blockflöte, Tenorhorn, und nicht zuletzt sorgt Johannes Bär mit seinen Beatboxing-Rhythmen für den nötigen Groove.

    Banana Fisbones – OVB 27.1.2012

    Robert Wolf Projekt – OVB 21.12.2011

    Schon das Motto des Abends stimmte nachdenklich: “Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.” Diese Weisheit, die Victor Hugo einst prägte, sei charakteristisch nicht nur für ein Konzert, sondern für das gesamte Schaffen von Robert Wolf, so Moderator Stefan Gabanyi.

    Luciana Beleaeva, Beate Palier, Mascha Beleaeva, Fany Kammerlander und Knud Mensing (von links) in "Auers Livebühne" in Neubeuern. Foto Binder© OVB

    Luciana Beleaeva, Beate Palier, Mascha Beleaeva, Fany Kammerlander und Knud Mensing (von links) in “Auers Livebühne” in Neubeuern. Foto Binder

    In “Auers Livebühne” in Neubeuern gastierte “Robert Wolfs Musik-Projekt”. Der Quadro Nuevo-Musiker und Ausnahmegitarrist Wolf, der durch einen unverschuldeten Verkehrsunfall so schwer verletzt wurde, dass er selbst nicht auftreten kann, hat das Ensemble zusammengestellt. Musiker, die in enger Verbindung mit ihm stehen und in kleineren Besetzungen wie etwa “Faro” mit ihm zusammengespielt haben, sorgen nun dafür, dass Robert Wolfs Musik weiterhin aufgeführt wird.

    Die Besetzung ist hervorragend, großartige Einzelkünstler bringen sich und ihr Talent ein und machen diese Musikgruppe zu einer ganz besonderen. “Toxic Garden”, das Streichquartett, mit den Geigerinnen Luciana Beleaeva und Beate Palier, Mascha Beleaeva an der Viola und der Cellistin Fany Kammerlander wird ergänzt von Gitarrist Knud Mensing und Reinhard Greiner an Trompete und Flügelhorn. Pianist Stefan Gabanyi führt durch das Programm. Das Ensemble spielt Kompositionen von Wolf, aber auch Stücke, die dem Gitarristen aus anderen Gründen am Herzen liegen.

    Die Grundstimmung des Konzerts ist melancholisch. Eindringliche Melodien, schwermütig und ausdrucksstark dargeboten, bewegen Zuschauer wie Musiker. Doch Robert Wolf liebt den Jazz und lateinamerikanische Musik und so kommen auch diese Musikrichtungen beim Konzert in Auers Livebühne nicht zu kurz. Die Stile wechseln innerhalb eines Stücks, aber auch die Bandbreite der dargebotenen Lieder ist groß: Klassische Elemente, wunderbar groovender Jazz oder flotte, mitreißende Rhythmen werden kombiniert, vermengt und abgewandelt. “Sal de la Terra”, “Isla de las mujeres”, “Flor de la Noche”, “Valse pour David” oder “Per il mio amore” heißen die Stücke von Robert Wolf, die das Ensemble auf ganz eigene Art wiedergibt. Bemerkenswert ist, wie sich die Künstler gegenseitig die musikalischen Bälle zuspielen. Die Arrangements, viele von Vladimir Beleaeva, sorgen dafür, dass ein jeder Musiker ganz verschiedene Rollen einnimmt. So spielt Kammerlander nicht nur wunderschön-klagende Melodien, sondern ist mit ihrem Cello auch für den Zupfbass zuständig. Greiner wechselt von grandiosen Trompetensoli zum Rhythmus-Ei, auch Mensing und die Violinistinnen sind mal nur für die rhythmischen Grundlagen zuständig, beweisen ihr Können aber ebenso mit anspruchsvollen musikalischen Techniken, Soli und Lead-Stimmen.

    Am Ende des Konzerts in Neubeuern spielt das Ensemble das mexikanische Volkslied “Cien aos” mit einer Leichtigkeit und Lebensfreude, die die Melancholie des Abends vergessen lassen. Dem “Robert Wolfs Musik-Projekt” ist es gelungen, ohne Worte, aber doch nachdrücklich und einfühlsam Ausschnitte aus dem umfangreichen Werk eines großen Künstlers auf ganz eigene Art zum Leben zu erwecken.

    HMBC – Gebläse und Poesie – OVB 22.11.2011

    Ein denkwürdiger Konzertabend mit Kultfaktor spielte sich in Neubeuern ab. “Auers Livebühne” hatte den richtigen Riecher und die angesagte Band HMBC gebucht, was für “Holstuonarmusigbigbandclub” steht. Bei fünf Musikern handelt es sich zwar um eine recht kleine Bigband, aber um was für eine Ein Musikvideo im Netz hatte die Band bekannt gemacht, inzwischen beherrschen viele Alpenländler und manche Preißen den Text von “Vo Mello bis ge Schoppernau” und singen begeistert bei den Konzerten mit.

    Doch die Band lässt sich zum Glück nicht auf den gerade bekanntesten Song reduzieren, zu groß ist die Fülle des Materials, zu viel sind die Songideen und zu kreativ ist die Band, bei gleichzeitig vorhandener musikalischer Kompetenz. Der Werdegang verrät Parallelen zu La Brass-Banda aus dem Achental, kommen doch alle fünf aus dem ländlichen Raum im Bregenzer Wald und sind ursprünglich von der Volksmusik geprägt, durchlaufen aber gerade Musikstudiengänge an verschiedenen österreichischen Hochschulen. Das ist eine hervorragende Basis für ein Konzert mit einem irren Mix aus alpinen Landlern, Rock und Einflüssen aus verschiedensten Musikrichtungen.

    Ein artistisches Bläsertrio des HMBC. Foto Friedrich © OVB

    Die Ouvertüre machte schon Laune: dramatisch und mit Unterstützung der Lichtregie begann der Auftritt zu den Klängen von “2001-Odyssee im Weltall” , humorig kontrastiert von Tom Jones’ Hit “Just play yourself”. Die Bühnenshow der fünf originellen Bregenzer war allein schon den Besuch wert. Comedyreife Kommentare und Songansagen in Kombination mit Wuschelhaaren und Lederhosen sorgten für hohen Sympathiefaktor nicht nur bei den weiblichen Fans in der rappelvollen Livebühne. Die Band erwies sich als sattelfest in der Volksmusiktradition und spielte ein famoses “grüne Tannen” mit feiner Trompete von Bartholomäus Natter.

    Die HMBCler sind Multiinstrumentalisten: So wechselte der charismatische Sänger Philipp Lingg mehrfach zwischen Gitarre und Steirischer, was in Kombination mit dem Flügelhorn einen reizvollen Sound ergab. Sting hätte seine wahre Freude gehabt an einem zart interpretierten “Every breath you take”, ebenso wie Trombone Shorty an den oft furiosen Bläserstakkati von Stefan und Johannes Bär an ihren Tuben, Bassflügelhörnern und weiteren Blasinstrumenten. Der “depperte Bua” erklang hinreißend und betonte nochmals die regionale Herkunft der fünf Burschen.

    War der erste Teil schon hochunterhaltsam und musikalisch spannend und abwechslungsreich, so setzte die Band nach der Verschnaufpause noch eines drauf. Ein flottes Dixielandstück mit schrägem Intro machte den Anfang. Volles Gebläse gab es in einem Stück zu Ehren des serbischen Ortes “Gucha”, in dem jedes Jahr ein riesiges Trompetenfestival stattfindet, an dem HMBC auch schon teilgenommen hatten. Wirklich irre schnelle Passagen mit griffigen Rhythmen im Balkan-Punk-Sound rissen das Publikum mit zu einem wilden Ritt. Getoppt wurde das Ganze noch durch ein reißendes Tubasolo von Johannes Bär und einem Bläsertrio, das sich umarmte, beim Spiel auf dem Instrument des Nebenmanns. Geschickt bauten die fünf immer wieder rockige Nummern und auch Irisch-Folkiges in ihren Auftritt ein. Freilich sah die Choreographie auch noch den Mega-Hit vor: “Vo Mello bis ge Schoppernau bean I glaufo, d’ Füaß himmer weh tau, weh tau we tau we tau d’Füaß himmer weh tau”.

    Martina Eisenreich und ihre Männer – OVB 25.10.2011

    Ein Vollweib stand da auf der Bühne, barfüßig, rotlockig und in wallenden Samt gewandet, eine Walküre, aber mit sanften Geigentönen: Martina Eisenreich. Schon zum dritten Mal gastierte sie in Auers Livebühne in der Schlosswirtschaft in Altenbeuern, diesmal zusammen als Duo Andima mit Andreas Hinterseher am Akkordeon und, für einige Stücke, mit Georg Lohmeier am Schlagzeug. Als “Martina und ihre Männer” wurden sie vom Veranstalter angekündigt. Der Saal war einigermaßen gut gefüllt, die Stimmung gut wurde zum Schluss euphorisch.

    Das Duo Andima, Martina Eisenreich (links) und Andreas Hinterseher (rechts), begleitet von Georg Lohmeier (Mitte) auf dem Schlagzeug. Foto Janka

    © OVB

    Das Duo Andima, Martina Eisenreich (links) und Andreas Hinterseher (rechts), begleitet von Georg Lohmeier (Mitte) auf dem Schlagzeug. Foto Janka

    Mit sehnsuchtsvoll schluchzenden Geigentönen begann es gleich, mit “Oblivion” von Astor Piazolla, aus der neuesten CD von Andima mit dem Titel “Into the Deep”: melancholische Seelentiefe. Und es wurde insgesamt eine poesievolle Mischung aus musikalischen Seelenzuständen, Filmmusiken und Klängen aus aller Welt, “Reisemusik”, wie Andreas Hinterseher es formulierte. Das Liebesthema aus dem Ballett “Spartacus” von Aram Chatschaturjan war genau so schmachtend wie der alte Peter-Kreuder-Schlager “Du gehst durch alle meine Träume”. Den spielte Martina Eisenreich noch dazu auf einer Geigentrompete, aus der die Geigenstimme näselnd wie aus einem alten Grammophontrichter kommt. Auch die Musik zu dem Film “Nimmermehr” – Martina Eisenreich ist eine sehr erfolgreiche Filmkomponistin – ist elegisch voll von Wind und Meer und Wellen.

    Andreas Hinterseher, oft mit geschlossenen Augen spielend, kann auf seinem Akkordeon ganze Klanglandschaften entstehen lassen, kann es wimmern und klagen lassen und ganze Musikteppiche knüpfen, auf denen sich die Geige von Martina Eisenreich in die Lüfte schwingen kann. Die wilden Tangos und osteuropäischen Tänze grenzen bei ihm an milde Raserei, während Martina Eisenreich ihre Rotmähne schüttelt. Wenn dann noch das reichhaltige Schlagwerk dazu tritt, ein ganzes “Schlagzeugkuriosenkabinett”, wie Hinterseher sagte, wird’s orientalisch märchenhaft wie in dem Stück, das die Musiker auf oder nach einer Reise nach Tunis komponiert hatten: Da traben imaginäre Dromedare durch Wüstenlandschaften aus TausendundeinerNacht, da klingen Glöckchen wie die von bunten Schleiern vor verheißungsvoll blickenden arabischen Gesichtern, da sieht man Dattelhaine in Wüstenoasen vor sich. Georg Lohmeier handhabte sein Schlagwerk virtuos und fast verliebt in seine Klänge.

    Zwei Zugaben erklatschte sich das enthusiasmierte Publikum, bevor es die drei Künstler entließ.

    1-jähriges Jubiläum der Livebühne mit dem Veranstalter Crossgammy und Lisa Wahlandt – 24.06.2011 fuROrum

    Livebühne feiert Einjähriges

    Neubeuern – Nach fast 15-jähriger Pause startete in Auer´s Livebühne im Juni 2010 mit Lisa Wahlandt wieder das musikalische Programm über der Schlosswirtschaft in Neubeuern und beendete damit den Dornröschenschlaf der Kultbühne. Ein Jahr und 17 Konzerte später feiert Auer´s Livebühne am 1. Juli, ebenfalls wieder mit Lisa Wahlandt, ihr einjähriges Bestehen. Zwischenzeitlich ist allerhand passiert in Auer´s Livebühne in Neubeuern – direkt über Auer´s Schlosswirtschaft. Mal ganz abgesehen von den Konzerten, die regelmäßig einmal im Monat stattfinden und sich musikalisch und künstlerisch auf höchstem Niveau befinden, ist auch von den beiden Veranstaltern, Kathrin Weimar und Tom Janko, einiges auf die Beine gestellt worden. Eine professionelle Lichtanlage wurde eingebaut, eine eigene Homepage mit dem aktuellen Programm sowie Rückblicken und weiteren Informationen erstellt, ein Mailverteiler entstand und Kooperationen mit Partnern und Sponsoren aus der Umgebung wurden geschlossen. Das Ergebnis lässt sich sehen und vor allem hören. So hat sich mittlerweile auch bei den Künstlern die „Location“ als interessante und gefragte Bühne herumgesprochen, sodass regelmäßig Anfragen für Auftritte aus allen musikalischen und kulturellen Bereichen bei den Veranstaltern eingehen. So findet man zum Beispiel Quadro Nuevo, Robert Wolf Projekt, Kellner, Marc Gillespie und die Banana Fishbones auf dem anstehenden Programm. Ein Besuch lohnt sich also – vor allem in Kombination mit einem kulinarischen Highlight im Biergarten der Schlosswirtschaft. Ein Genießer-Paket für anspruchsvolle Gaumen und Ohren. Infos und Kartenreservierungen: www.auers-livebuehne.de. Ticketverkauf: Neubeuern: Auers Schlosswirtschaft, Rosenheim: Kroiss-Ticketcenter, Hard&Heavy-Shop. (red) [ ID: 110619 - Date: 2011-06-24 21:06:43 ]

    Stimmungsbüro Kreitmeier – 1.3.2011 OVB Rosenheim

    Das “Stimmungsbüro Kreitmeier” mit Conny Kreitmeier als Mittelpunkt begann auf Auers Livebühne in Altenmarkt bei Neubeuern noch ganz sanft mit “Light my fire”, sehr frei nach Jim Morrison, und entwickelte sich rapide zu einem skurill unterhaltsamen Konzert-Abendder Extraklasse.

    © OVB

    Die Vorgesetzte des Büros, Conny Kreitmeier, heizte mit ihrer neurotischen Belegschaft richtig ein. Manch einer der älteren Semester im Publikum war allerdings von manch derben Texten überrascht. Witzig waren für alle Queens “We will Rock You” als Pantomime-Nummer mit unschlagbarem Luftgitarren-Solo und ein Medley mit 26 Hits in drei Minuten und “Skandal im Sperrbezirk” auf Blockflöte. Foto memminger

    Konzert und Tanz mit Bigband SwingINN – Echo 8. Dez 2010

    „Konzert und Tanz“ auf Auer´s Livebühne


    Die Bigband „SwingINN“ begeisterte mit hochkarätiger Livemusik.Bigband „SwingINN“ brachte Bühne zum Beben

    Bigband „SwingINN“ brachte Auer‘s Livebühne zum Beben. Bereits nach den ersten Takten der Konzertreihe, die jeden ersten Donnerstag im Monat in Auer´s Livebühne stattfinden soll, war den Gästen klar, dass es sich dieses Mal in vielerlei Hinsicht um ein außergewöhnliches Konzert auf der Livebühne handelt.
    Zum einen wurde beim ersten Ton sofort klar, dass 20 Mann keine aufwendige technische Verstärkung brauchen – zumindest nicht in Auer´s Livebühne. Zum anderen wurde man bereits nach der ersten Anekdote von Heinz Dauhrer, der mit viel Witz und Charme die Band und das Publikum durch den Abend begleitete, schnell von der puren Lust daran, Musik zu machen dermaßen angesteckt, dass es einem nur schwer fiel, ruhig sitzen zu bleiben. Und so war es auch gedacht. Jeder, der mal wieder gepflegt und bei hochkarätiger Livemusik das Tanzbein schwingen, oder auch eben „nur“ Bigbandsound hören möchte, war hier goldrichtig.

    Informationen und Kartenvorbestellung gibt es unter www.swinginn.de

    Traum von Sommernächten – OVB 27.10.2010

    Artikel publiziert am: 27.10.10
    Datum: 14.01.2011 – 20.25 Uhr
    Quelle: http://www.ovb-online.de/kultur/traum-sommernaechten-979424.html

    Chop Gelado spielte in “Auers Livebühne” in Neubeuern
    Traum von Sommernächten
    Fast 15 Jahre gab es dort keine Konzerte mehr, seit Juni dieses Jahres ist aber in “Auers
    Livebühne” in Neubeuern wieder viel geboten. Kathrin Weimar und Thomas Janko heißen die
    Veranstalter, die sich vorgenommen haben, dort jeden Monat ein gutes Konzert zu organisieren.
    Jetzt haben sie die Münchner Band Chop Gelado nach Neubeuern geholt, und das hat sich gelohnt.
    Ein voller Saal, gute Musik und das ein oder andere kühl Gezapfte – was “Chop Gelado” auf Deutsch
    bedeutet – sorgten für beste Stimmung.
    © OVB

    Chop Gelado in “Auers Livebühne” in Neubeuern. Foto binder
    Die Band mit dem portugiesischen Frontmann, Sänger und Gitarristen Paulo Alves brachte
    lateinamerikanisches Lebensgefühl in den Saal Chop Gelado spielt Bossa, Samba und sonstige heiße
    Rhythmen, funkig angehaucht, mal fetzig-schnell, mal beruhigend-melancholisch.
    Mit Paulo Alves, Tom Reinbrecht an diversen Saxofonen, Matthias Bublath am Keyboard, Bassist Patrick
    Scales und Guido May am Schlagzeug haben sich fünf hervorragende Musiker zusammengetan, um
    gemeinsam Großes auf die Bühne zu bringen. Ein voller, gewaltiger Sound und ein Groove, der ab dem ersten
    Takt zum Mitwippen einlädt, sind das Ergebnis. Viele Songs, die die Band spielt, sind Coverversionen, einige
    Lieder aber auch selbst komponiert. Auf die Dauer wird der Klang von Chop Gelado leider etwas zu einheitlich.
    Die einzelnen Instrumente und ihr charakteristischer Klang gehen teilweise unter im großen Ganzen, die
    Stücke klingen zu ähnlich. Die Musik von Chop Gelado eignet sich perfekt zum Tanzen oder als Hintergrund,
    für ein reines Sitz-Konzert wäre etwas mehr Abwechslung von Nöten. Schade, dass beim Auftritt in Auers
    Livebühne keine Tanzfläche vorhanden war, denn die beschwingten Rhythmen luden geradezu dazu ein, sich
    zu bewegen. Aber auch im Sitzen war es ein Vergnügen, den fünf Musikern zuzuhören, ihre Soli zu bewundern
    und durch die Musik inspiriert von lauen Sommernächten zu träumen.

    Konzert mit Liquid Blue – On such a night / A STING TRIBUTE – fm7 21.11.2010


    am 20.11.2010 in Auer´s Livebühne in Neubeuern

    Da war er wieder…der fesselnde Zauber, der die restliche Welt versinken ließ. Jeder, der sich bei dem Konzert von Liquid Blue am Samstag in Auer´s Livebühne eingefunden hat, weiß wovon die Rede ist. Nicht dass Sting und Police schon von Haus aus Musik macht, die unter die Haut geht und deren zahlreiche Stücke wie Roxane oder Fields of Gold bereits jetzt Kultstatus haben. Der Stimmung der alt-ehrwürdigen Livebühne nach konnten die Interpretationen von Liquid Blue das an diesem Abend noch einmal übertreffen. Wenn Klaudia Salkovic ein leises „so lonley“ in den Saal haucht oder sich scheinbar ihre Seele aus dem Leib schreit, wenn sie bei „…sending out an SOS“ einen Hilferuf abzusenden versucht, war das Knistern in der Luft wieder zu spüren, das schon unter anderem bei Martina Eisenreich oder Lisa Wahlandt den Musikliebhaber in Auer´s Livebühne regelrecht in seinen Bann zog und die restliche Welt versinken ließ. Auch die Solis von Rüdiger Eisenhauer an den verschiedensten Konzertgitarren demonstrierten auf eindrückliche Weise was für Klänge und Akkordfolgen diesem Instrument zu entlocken sind, wobei man mitunter immer wieder befürchten musste, dass die Gitarre den Abend nicht heil überstehen würde…sie tat es trotzdem.

    Alles in allem ein äußerst virtuoses Konzert auf musikalisch höchstem Niveau, was auch durch die a Capella- Zugaben unterstrichen wurde, die die Band zum Schluss aus dem Publikum heraus zum Besten gaben.

    Nach Aussage der Veranstalter von Auer´s Livebühne soll es auch so weiter gehen. Neben der neuen Konzertreihe Konzert und Tanz mit der Rosenheimer Bigband SchwingInn sind alle weiteren Termine in Zukunft auf der gerade entstehenden Internetseite www.auers-livebuehne.de einzusehen.

    Auers Livebühne lebt wieder – Pressewoche 26.6.2010

    Neustart am 25.6. mit Lisa Wahlandt

    „Licht aus bei Auers“– So war es am 19.7.1995 im Lokalteil einer Rosenheimer Zeitung zu lesen. Gemeint war damit eine DER Live-Institutionen der regionalen Musikszenen, die mit einem Benton-Konzert zur Abschiedsgala einlud. Die Rede ist von Auers Livebühne in Neubeuern.
    Willi Astor, Ottfried Fischer, Werner Schneyder aber auch Embryo, Nick Woodland, EccoDiLorenzo, oder Franz Benton deckten damals das gesamte Repertoire von Kabarett über Klassik bis hin zu Jazz, Blues, Rock und Pop in Auers Livebühne ab. Und damit sind nur einige wenige der bekannten Größen genannt, die fast wöchentlich im 1. Stock über Auers Schloßwirtschaft ein und ausgingen.
    „Klein aber fein“, darauf wusste man sich zu verlassen, wenn man sich Karten für eine Veranstaltung in Auers Livebühne kaufte, in der etwa 200 musik-, kunst- und kulturbegeisterte Zuhörer einen Platz fanden. A.M.S. nannten sich damals die Veranstalter Rosalia Amato, Uli Maier und Martin Schwartz, die die Lichter bei Auers Livebühne wieder ausmachten.
    Nun soll es nach fast 15 Jahren Dornröschenschlaf wieder losgehen und es sind nicht die kleinsten Fußstapfen, in die Kathrin Weimar und Tom Janko nun treten, wenn sie sich vornehmen, wieder Leben in Auers Livebühne bringen zu wollen.
    Passend zur Gastronomie in Auers Schlosswirtschaft, in der Astrid Hilse liebevoll ihre ausgewählten Gerichte bereitet und es mit dem Ruf ihrer Küche weit über Rosenheim hinaus bis hin zur Empfehlung im Michelin-Führer geschafft hat, planen die Veranstalter ein anspruchsvolles Programm zu einem erschwinglichen Ticketpreis. Dass dieser Spagat nicht immer leicht ist, wissen die Veranstalter aus vergangenen, gemeinsamen Projekten nur zu gut. Diverse Konzerte, unter anderem mit den BananaFishbones, Matthias Kellner oder aber auch dem Stimmungsbüro Kreitmeier, wurden von den beiden in der Kletterhalle Rosenheim veranstaltet.
    Am 25. Juni startet das Programm in Neubeuern mit Lisa Wahlandt (Foto), die ihr neues Album auf der Livebühne präsentiert. Am 30. Juli geht es weiter mit Andima – Martina Eisenreich und Andreas Hinterseher, exklusiv im Duo Geige und Arkordeon.
    Eine intime musikalische Begegnung zweier hochvirtuoser Ausnahmemusiker, die rothaarige Geigerin Martina Eisenreich und der mit seinem weltbekannten Ensemble Quadro Nuevo weit gereiste Akkordeonkünstler Andreas Hinterseher. Es wird also einiges geboten dieses Jahr, was Auers Livebühne wieder zu einem attraktiven Veranstaltungsziel für musik- und kulturhungrige Rosenheimer werden lässt. Infos über Veranstaltungen werden rechtzeitig auf der Homepage unter
    www.auers-schlosswirtschaft.de veröffentlicht. Es lohnt also auf jeden Fall, immer wieder mal dort reinzuschauen. (red)

    [ ID: 108289   -   Date: 2010-06-26 10:51:37 ]
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