2. Februar 2017 20 Uhr – Cafe del Mundo – Kaffeerösterei DINZLER Irschenberg

Café del Mundo 
meets
 Mulo Francel & D.D.Lowka (Quadro Nuevo)

Inspiration ist die geheimnisvolle Kraft in der Musik. Kommt sie in Fluss, entstehen jene magischen Momente, die Musiker und ihr Publikum in ein fesselndes Fluidum ziehen.
So geschehen in der Begegnung der beiden Gitarristen Jan Pascal und Alexander Kilian alias Café del Mundo mit Mulo Francel, dem das Magazin Kulturnews den „derzeit sinnlichsten Saxophonsound Europas“ zuschreibt. Mit seinem kongenialen Partner Didi Lowka am Kontrabass gründete er mit Quadro Nuevo, die derzeit wohl erfolgreichste Weltmusik-Formation und erhielt damit zweimal den ECHO.
Gemeinsam stieg man hinein in schäumend-sinnliche Klangfluten: Flamenco, die Musik des flirrenden Südens. Sie lebt ungebrochen seit vielen tausend Jahren, nostalgisch und zugleich immer aktuell und zeitlos, voller Anmut, Leidenschaft und Kraft. Im Herzen dieser Musik begegnen einander Europa, Afrika und der Orient. Entstanden ist eine inspirierte Musik voller Begegnung. Eine berührende und lebensfrohe Entdeckungsreise voller spielerischer Brillanz. Traditionelle Flamenco-Rhythmen treffen mitreißende Latinjazz-Impressionen und Tango, charmant präsentiert und nicht ohne eine gehörige Portion Spielwitz.

Jan Pascal: Flamenco-Gitarre
Alex Kilian: Flamenco-Gitarre
Mulo Francel: Saxophone, Klarinette
D.D. Lowka: Bass & Percussion

19. Januar 2017 20 Uhr – Martin Kälberer solo – Auers Livebühne Neubeuern

SUONO (ital. für „Klang“ wie auch „ich spiele“) ist der Name des neuen Projekts von Martin Kälberer: Eine reine Solo-Piano-Platte Produktion sollte es werden. Doch es ist ein Doppel-Album geworden und damit weit mehr: den Piano-Aufnahmen mit dem Namen „einklang“ steht musikalisch wie konzeptionell das Album „vielklang“ gegenüber, eine multiinstrumentale Reise durch die Klangdimensionen von Metall. Sich selbst zu überraschen, war wesentlicher Teil der Entstehung von den Stücken auf SUONO.
Beim letzten Projekt von Martin Kälberer (GOYA), dessen Stücke sehr aufwändig komponiert waren und das auf der Bühne mit Projektionen und Filmen präsentiert wurde, war naturgemäß wenig Raum für das Spielerische, das Spontane. Das lebt er nun auf SUONO aus.
„Denn genau da entsteht für mich die direkteste Verbindung zum Zuhörer: wenn da einfach jemand sitzt und sein Instrument spielt. Was passiert, passiert. Und darf genau so sein. Und mit dieser Herangehensweise bin ich auf Dinge gekommen und konnte Sachen machen, die ich sonst vielleicht nie gemacht hätte. Io suono eben, ich spiele.“
SUONO ist geprägt von konzeptioneller Reduktion und souveräner Spontaneität.
Vollkommen konzentriert auf den Flügel umgibt einklang den Hörer mit frischer, organischer Soundästhetik und erlaubt, im Moment zu versinken. Bei einklang bildet der Moment, das eben Gespielte, die Grundlage für das Kommende.
Vielklang – eine Reise durch die Klangdimensionen von Metall.
Auf vielklang formen teils exotisch anmutende Instrumente wie Hang, Gubal, Halo, Gongs, Waterphone, singende Säge und Pendelsaite eine eigene Klangwelt mit erstaunlicher Wärme und Tiefe. Ihr archaischer, stets direkter, berührender Ton ist ein zentraler Bestandteil der musikalischen Sprache von Martin Kälberer.
Aber auch Metall-Zungen-Instrumente wie Akkordeon, Vibrandoneon und das gute alte Fender Rhodes kommen zum Einsatz und prägen die besondere Atmosphäre von vielklang.

12. Januar 2017 20 Uhr – BANANAFISHBONES – Kafferösterei DINZLER Irschenberg

“Live&Unplugged”-Tour

Was machen eigentlich die Bananafishbones so? Die Livebühne ist ihr zu Hause, im Sommer heizt das Trio nicht nur auf Rockfestivals ein und geht Ende jeden Jahres auf  “Live&Unplugged”-Tour, sondern sie sind mittlerweile auch gefragte Komponisten für Theater-, Hörbuch- und Filmmusik und stehen schon mal als Schauspieler auf der Bühne.
Im kollektiven Musikgedächtnis der 90er sind sie fest verwurzelt, denn summen kann ihn jeder: “Come to Sin”, diesen Song mit der eingängigen Glöckchenmelodie, der als Untermalung eines Werbespots den Bananfishbones 1998 zum Durchbruch verhalf. Nach “Come to sin” folgte 1999 die beinah ebenso erfolgreiche und rasante Nummer “Easy Day” mit Country-Drive und Pop-Charme. Überhaupt pendelt das Trio musikalisch zwischen Country, Rock und Pop, textlich zwischen Haruki Murakami und David Lynch. Sie lassen sich stiltechnisch einfach nicht festnageln und man mag ihnen daher eine gewisse Konzeptlosigkeit vorwerfen. Doch die Fishbones sind unglaublich vielseitig und decken ein breites Spektrum an spannenden Sounds ab, was nach all den Jahren mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Es ist auch ein stetes Pendeln zwischen reduziertem Akustik-Sound und ohrenübertölpelnden Live-Drive.
Aber nicht nur als Livemusiker, auch als Film-, Hörbuch- und Theatermusiker sind die Fishbones sehr erfolgreich. Sie schufen die Musik zur fünfteiligen Kinoreihe “Die wilden Kerle”  und trugen  Songs zum Filmsoundtrack “Wer früher stirbt ist länger tot” von Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller bei. Gitarrist Peter Horn war am Soundtrack zu “Eine ganz heiße Nummer” und “Der Schlussmacher” beteiligt, Sänger Sebastian Horn arbeitet mit Filmmusikkomponist Gerd Baumann an einem Album mit bayerischen Volksliedern aus der eigenen Feder und Florian Rein produziert in seinem Bergbeatstudio Filmmusik und Radiosingles u.a. für Mathias Kellner, Somersault und Chris Boettcher.
Da soll nochmal einer fragen, was die Bananafishbones eigentlich so machen…

4. Januar 2017 20 Uhr – Willy Astor – Kaffeerösterei DINZLER Irschenberg

„Chance-Songs“ – wer fühlen will, muß hören…

Wer das Programm von Willy ASTOR bereits einmal besucht hat, weiß, dass sein Herz schon immer auch an der Liedermacherei hängt.
Auf seinem ersten Songwriter-Album “Leuchtende Tage”, erschienen 2003, hat er seine ersten, sehr persönlichen Erfahrungen verewigt – sein Lied “Diamant” wird bis heute immer wieder gern vom Publikum gehört.
Seither sind immer wieder neue nachdenkliche Songs am Ende seines Comedy-Programms wie vereinzelte „Astoroiden“ aufgeblitzt.
Die große Resonanz auf sein aktuelles  “Einfach sein” lieferte dann auch den Anstoß jetzt wieder ein ganzes Album zu schreiben und vor allem: es mit einem exzellenten Quartett auf die Bühne zu bringen!
Das Liederschreiben ist also keine künstlerische Neuerfindung eines anderen Willy Astor, sondern die konsequente Weiterentwicklung eines langjährigen Schaffens, in dessen Verlauf seine neue Lebenserfahrungen verarbeitet werden. Er singt selbst & kritisch, ist wirklich und wahr.
Das Credo von “Chance-Songs” ist Harmonie zu produzieren, dem Schicksal ins Gesicht zu grinsen und bisweilen auch mal über das eigene Scheitern zu lachen.
Denn jedes Scheitern bietet auch eine Möglichkeit, es beim nächsten mal besser zu machen und wie kann man das schöner transportieren, als in “ChanceSongs” – wer fühlen will , muss hören!
Also kaufen Sie sich ruhig diese Katze im Sack! Ist ja dafür ein echter Astor drin…

…kleinen Vorgesschmack gibt hier:
https://www.youtube.com/watch?v=7jeuSNx_vDM

https://www.youtube.com/watch?v=J0a-2D4icLA

-bestuhlt-

19. November 20 Uhr – VAIT – Kafferösterei DINZLER

Pack ma’s oder pack ma’s ned?!

Mit diesem Spruch stimmen sich die vier VAITer aus dem oberbayerischen Bad Aibling seit drei Jahren vor jeder ihrer mittlerweile weit über 250 Shows ein. Jedes Mal sind sich Ralf, Beni, Paul, Stefan und nur wenige Songs später auch jeder einzelne im Publikum einig: Sie packen’s! Die Taktik dahinter besteht aus anstifterischer Punk, Attitüde, klotzender Rock, Show, eingängigen Melodien, Texten auf höchstem Songwriter-Niveau und einer riesigen Menge Bock. VAIT ist eine Live-Band, die ihre wahre Wucht erst beim gemeinsamen Spiel und im Zusammenspiel mit ihren Fans Voll entfaltet. Und so haben VAIT für ihr gerade erschienenes Album „Ab Hier kann ich allein“ 14 Echte Bühnen-Songs geschrieben, die die Jungs Jetzt aus dem Studio lassen: Diese Lieder müssen, wollen und werden gespielt, gehört, gefühlt und gefeiert werden.

21. Oktober 20:30 Uhr – MONOBOSON – Auers Livebühne

Monobo Son heißt die fünfköpfige Band um den La Brass Banda-Posaunisten Manuel Winbeck.

Ob im Rock’n’Roll Sound der Doors, dem Afrojazz der 70’er Jahre, oder dem Elektro-Pop der Neuzeit: Ohne große Bedenken zerlegen Monobo Son stilistische Vorgaben und heizen den Zuhörern ordentlich ein.

Musikalisch hat sich die Band nochmals auf den Weg gemacht, und zahlreiche neue Einflüsse in ihren Sound integriert.
Westerngitarren à la Morricone wechseln sich ab mit programmierten R&B und House Beats.
Anklänge an italienische Filmschlager der 50er/60er Jahre werden abgelöst vom 80er Jahre Pop-Saxophon.

Aber womöglich kann man es auch so betrachten, dass die Band beim Konzert im Vergleich zur CD noch ein paar Stufen höherdreht.
Stilistisch lässt sich Monobo Son jedenfalls auch live ungern festlegen. Aber ist das wirklich so entscheidend?
Denn offensichtlich mag es das Publikum genauso bunt wie die Band. Da mischen sich Hiphopjünger mit Baseballcap unter Reggae Fans im Batikshirt. Mädels im Dirndl tanzen mit Indie-Enthusiasten mit großen Hornbrillen.
Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen, mit Jazz, Rock’n’Roll, Krautrock, Techno, NDW und v.a., denn die musikalische Neugier von Monobo Son macht vor nichts halt.

Mit Lenze von “Lenze und de Buam” als Gast an der Gitarre!

13. Oktober 20 Uhr – Dreiviertelblut – Kaffeerösterei DINZLER

…mit Gerd Baumann und Sebastian Horn

Gerd Baumann und Sebastian Horn, zwei folklorefreie schwarze Vögel, entdeckten ihre gemeinsame tiefe Verbundenheit zur bayrischen Seele, weit weg von Trachtentum, Stiernackigkeit und dem “Dahoam is dahoam” – Gefühl, erstmals durch die Zusammenarbeit bei der Filmmusik zum Niederbayern-Krimi „Sau Nr. 4.“ Die Kombination aus bayrischer Düsternis und musikalischer Melancholie passte. Zwanglos entstanden über die Monate viele Lieder, die drängten, veröffentlicht zu werden.
Dann kam wieder Max Färberböck ins Spiel. Sein Krimi “Paradies 505″ bedurfte erneut Musik und Songs. Jetzt entstanden “amoi” und “Paradies”. Wieder Sterbelieder, wieder wohlige Finsternis. Und auf einmal war den beiden klar: Jetzt ist der Termin für die Platte und für einen Namen gekommen – „Dreiviertelblut“ war geboren.
Seit Oktober 2013 verkaufte sich die Platte über zweitausend Mal, die Reaktion der Hörer war und ist ungebrochen positiv.

29. September 20:30 Uhr – KELLNER – Auers Livebühne

Im Kettnkarussell durchs Leben fliegen!

Die Fans wissen es schon lange: Ob live oder auf CD, bei Mathias Kellner darf man sich auf seine authentischen Songs ebenso freuen wie auf die urkomischen Geschichten dazwischen. Der singende Kellner mit dieser geerdeten warmen Reibeisenstimme klingt dabei immer mehr wie ein Bob Dylan; der schräge Geschichtenerzähler gewitzter Lebensphilosophien unterhält besser als mancher Kabarettist. Mathias Kellner lädt ein ins Universum und ins Chaos der freien Gedanken, in dem jeder seiner Phantasie freien Lauf geben darf und vielleicht auch mal wieder einen anderen Blick aufs Leben bekommt.
Nach seinen beiden Soloalben „Hädidadiwari“ und „Zeitmaschin’“ und dem Livealbum „Gsungene Gschichtn“ stellt Mathias Kellner im Oktober 2016 seine dritte Platte und das gleichnamige Liveprogramm „Kettnkarussell“ vor. Seine Songs und schrägen Anekdoten schreibt das Leben mit all seinen Facetten. Und das ist kein langer ruhiger Fluß, nein: Es ist ein Auf und Ab, es dreht sich schnell und immer schneller, wird langsamer und bleibt stehen. Wie ein Kettenkarussell! Ein großes Tohuwabohu, mit Chancen und Risiken, Wirkungen und Nebenwirkungen.

16. September 20:30 Uhr – ME+Marie – Kafferösterei DINZLER

One Eyed Love

ME + MARIE sind melancholisch, ungezähmt, sensibel und rau.
Maria de Val, bekannt geworden mit Ganes, und Roland Scandella lassen mit perfekt harmonisierenden Stimmen, Drums und Gitarre ihre Verbundenheit hörbar und spürbar werden. Ihre Präsenz ist so eindrucksvoll wie ihre Songs, die mit unverfälschter Einfachheit und Direktheit ein kraftvoll intimes Seelenportrait
zeichnen. Und jetzt gibt es, endlich, das Debut: „One Eyed Love“ heißt das von Alex Sprave in Berlin produzierte erste Album. Es ist stringent in seiner Klarheit. Und es ist reich, wild und unvergleichlich in seiner Vielfalt.
ME + MARIE machen Rockmusik, starke, freie, moderne Rockmusik. Die Gitarrenriffs sind dabei manchmal so schroff und wuchtig, dass man beinahe vergisst, dass nur drei Musiker auf der Bühne stehen. Der Sound ist minimalistisch, füllt aber den Raum bis in die letzte Ecke aus, mit
unvergleichlich lässigem Sexappeal.
Herz und Kern der Gruppe sind Maria und Roland. Zusammen mit Erie Thomson dem Gitarristen, der die beiden begleitet, schaffen ME+MARIE einen eruptiven, genialen Sound. Einen Sound, der so international und cool klingt, dass man ihn eben gar nicht verorten kann. Genau so muss Rockmusik klingen in einer Welt, in der sich die Grenzen nicht klar ziehen lassen. In der alles irgendwie zusammengehört.

Eine unglaublich schöne Hörprobe gibts hier

Als Support bringen ME and MARIE die junge Band  Nick & The Roundabouts mit.

10. Juni 20 Uhr – HMBC – Auers Livebühne Neubeuern

holstuonarmusigbigbandclub live in concert mit ihrem neuen Album

Sechs Typen. Genauer gesagt: Sechs krasse Typen, je nach Bedarf zwischen 12 und 17 Instrumente, dazu viel Gesang und fallweise Beatbox.

Das ist das Material, mit dem auf der Bühne gearbeitet wird. Soviel kann im Vorhinein gesagt werden. Viel mehr aber auch nicht. Vielleicht noch, dass die Typen sich ziemlich vielseitig geben, glauben, ihre Instrumente relativ virtuos zu beherrschen und sich bemühen, ihre Konzerte nicht immer gänzlich humorfrei zu absolvieren. Das war’s dann aber wirklich. Der Rest ist nicht Schweigen, sondern ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Selbstgestricktes trifft wohl Aufbereitetes, Volksmusik trifft Jazz, Schlager trifft Pop trifft Balkan. Was wann warum wie genau passiert, ist nicht immer vorhersehbar. Weder für die Konzertbesucher noch für die Ausführenden.

3. Juni 20 Uhr – 5/8-erl in Ehrn – DINZLER Irschenberg

How do you do? YES WE DOES.

Wenn Sie das nicht verstehen, hören Sie das aktuell vierte Album der Band, die zur Instanz geworden ist. 5/8erl in Ehr’n erschaffen eine wunderschön-verstörende Spiegelung von sich selbst, der Welt und dem Land, in dem sie zu Hause sind, Österreich. Was einem schwer zu denken geben kann, schmiegt sich handzahm und beglückend an die Ohren. Viele werden enthusiastisch durchs Wohnzimmer springen, während von Homophobie, Verstrahlung, Lipizzanern und plakativer Prominenz die Rede ist.

5/8erl in Ehr’n haben schon längst Ihr eigenes Genre kreiert. YES WE DOES vereint Wiener Soul, schweren Rocksteady, melancholische Walzer, Sex, Groove und nackte Hypnose. Ein sanftes Lied, ein furioser Ritt, dann sitzen Sie am Meer und das Licht flackert an der Oberfläche. In einer geschmierten Scheinwelt meldet sich der Sommerhit selbst zu Wort. Lassen Sie sich einlullen von ihm und gefinkelt verführen: Die Band meint es ehrlich und, wenn die Lügengebäude spielerisch zusammenbrechen, fängt sie Sie auf, versprochen. Live by the sun, love by the moon.

In ihren Albumtitel schreiben 5/8erl in Ehr’n ein grosses WE hinein, in schlechtem Englisch oder zukunftsweisendem Globish. Österreich kann abseits des Ski-Zirkus ein bisschen mehr Wir-Gefühl vertragen. WE meint die Band, Sie und das Universum. YES WE DOES huldigt den Fehler im System, ohne den es weder Veränderung noch Liebe gäbe.

Musikalisch kann man sagen: 5/8erl in Ehr’n klingen – wie zu erwarten – himmelschreiend gut. Inhaltlich kann man sagen: Die Band weiss, wie man große Freude und große Fragezeichen hinterlässt.

Irschen-BERGFestival 2016

4. Mai – CAVEWOMAN

5. Mai – Samuel Harfst & Samuel Koch

6. Mai – Herbert Pixner

7. Mai – GANES

8. Mai – Wise Guys

8. Mai 20 Uhr – WISE GUYS – im beheizten Festivalzelt beim DINZLER am Irschenberg

“läuft bei Euch”

Die Wise Guys werden einfach nicht müde und so sind sie zurzeit gleich mit mehreren Touren unterwegs. “Wir machen Popmusik. Ohne Instrumente. Mit Spaß, Begeisterung und Leidenschaft. Oft witzig, manchmal ernst und auch mal traurig.” Die fünf bezeichnen ihre Musik offiziell also Vokal-Pop und haben sich in den letzten Jahren eine ziemlich große Fangemeinde ersungen. Schließlich gibt es die Wise Guys schon seit den Neunzigern, als sie sich aus einer Schülerband heraus formierten. Nach dem Abi erstmal A-Cappella. Und so begannen sie auf der Straße die vorbeilaufenden Menschen mit ihrem Stimmen zu beglücken. Weiter ging es von der Straße auf die kleinen Bühnen. Die Bühnen wurden immer größer, doch die Nähe zu den Fans blieb.
Auf der aktuellen CD setzt sich Deutschlands erfolgreichste Vokal-Band mal ironisch, mal sarkastisch und mal ernsthaft mit verschiedenen Auswüchsen des Zeitgeists auseinander.

Der mobile Selbstportrait-Wahn (“Selfie”), das Verhalten der so genannten Schaulustigen (“Gaffen”), korrupte Fußballfunktionäre (“Gaunerkarriere”) – alle bekommen ihr Fett weg.

7. Mai 20 Uhr – GANES – im beheizten Festivalzelt beim DINZLER am Irschenberg

Märchenweltmusik – Drei Feen aus Südtirol verzaubern mit unkonventionellem Pop das Festivalzelt

CAPRIZE

Sie kommen aus Südtirol und singen mit glocken-klaren Stimmen selbstbewusst auf Ladinisch, der romanischen Sprache ihrer Heimat. Aber ihre Songs sind alles andere als folkloristischer Kitsch, denn Ganes mischen Jazz, Pop und Chansons mit eigenwilligem Chorgesang und raffinierten Melodien. „Caprize“ ist das vierte und ganz im Sinne des Albumtitels vielleicht auch kapriziöseste Album des Damen-Trios. Dabei beweisen die Schwestern Marlene und Elisabeth Schuen sowie ihre Cousine Maria Moling wieder einmal, welch exzellente Musikerinnen sie sind. Ihnen zuzuhören, bereitet ungetrübten Hörspaß.
[Aus der Jurybeurteilung "Preis der Deutschen Schallplattenkritik" 11/2014]
Caprize ist der impulsive Regelverstoß. Die Laune, sich dem gesetzten Rahmen zu entziehen und sich außerhalb der Normen frei zu bewegen. Musikalisch äußert sich das in Instrumentalkompositionen, die von GANES mit teils puristisch, teils breit arrangierten Momentaufnahmen umgesetzt werden. Ihr viertes Studioalbum tritt mit seiner Vielfarbigkeit aus der Klanggewohnheit heraus, die wir bisher von GANES kennen. Treu geblieben sind die drei Musikerinnen ihren metaphorischen Texten in ladinischer Sprache als Relikt einer alten Kultur aus den Dolomiten.

6. Mai 20 Uhr – Herbert Pixner – im beheizten Festivalzelt beim DINZLER am Irschenberg

Herbert Pixner Projekt

„Finest handcrafted music from the Alps“

Dem Südtiroler Ausnahmemusiker, Komponist und Multiinstrumentalist Herbert Pixner (Diatonische Harmonika, Klarinette, Trompete, Flügelhorn, Saxophon) gelingt es immer wieder, zusammen mit seinen kongenialen Bandmitgliedern (Werner Unterlercher – Kontrabass, Heidi Pixner – Tiroler Volksharfe und Manuel Randi – Gitarren/Klarinette) einen völlig unverwechselbaren Musikstil zu kreieren und weiter zu entwickeln.

Als „Herbert Pixner Projekt“ sind die vier Vollblutmusiker nun schon seit mittlerweile 10 Jahren auf den angesagtesten Festivals und Konzertbühnen diesseits und jenseits der Alpen unterwegs und begeistern ihr Publikum immer wieder auf’s Neue mit außergewöhnlichen Eigenkompositionen und atemberaubenden Improvisationen.

Das Quartett versteht es wie kaum eine andere Musikgruppe, mit jazziger Leichtigkeit, augenzwinkernder Souveränität und technischer Brillanz ein musikalisches Feuerwerk aus traditioneller alpenländischer Musik, Flamenco, Gipsy-Jazz, Blues, Rock und Worldmusic auf die Bühne zu zaubern.

5. Mai 20 Uhr – Samuel & Samuel – im beheizten Festivalzelt beim DINZLER am Irschenberg

Eine Konzertlesung – voller Tiefgang und Humor. Neues Album, neues Buch – neue Tour!

Samuel Koch
Fünf Jahre ist es her, dass Samuel Koch bei “Wetten, dass ..?!” verunglückte. Fünf Jahre, von denen er sagt: “Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich so lange fast vollständig gelähmt verbringen muss, ich wäre durchgedreht.” Aber er stellt fest: “Ich habe auch viele Stunden erlebt, die schön und glücklich waren und die mir gezeigt haben, dass es sich öfter lohnt zu leben, als man denkt.”
Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Samuel Koch mit scheinbar endloser Energie und unerschütterlichem Humor nun also rollend statt Saltos schlagend durchs Leben, absolviert ein Schauspielstudium “ohne Körper”, lernt gefühlt die Hälfte der deutschen Bevölkerung kennen und erlebt dabei Überraschendes und Schockierendes, Absurdes und Seligmachendes.

Samuel Harfst
Samuel Harfst, ein deutscher Singer-Songwriter, der es vom Straßenmusiker zum Major-Deal, zum Weltrekordhalter, in die iPhone Werbung und kurze Zeit später ins Vorprogramm von Whitney Houston geschafft hat. Was sich anhört wie ein modernes Märchen ist die Geschichte eines Musikers, der mit seinen Liedern Alt und Jung bewegt.
Sein Name steht für handgemachte Musik mit Charakter. Wer Samuels Lieder hört, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: aus dem Staunen über die leisen Töne, die ohne Umweg direkt ins Herz wandern, die Nähe schaffen, die berühren und aufwühlen.

Ein Abend, an dem keiner ist wie der andere: Abende voller Tiefgang und Humor, wo Musik auf Wort trifft. Wo Worte mit Gefühl zu gefühlter Lebensfreude werden.

4. Mai 20 Uhr – CAVEWOMAN – im beheizten Festivalzelt beim DINZLER am Irschenberg

Praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners …

CAVEWOMAN – Theater Comedy mit Ramona Krönke

Sex, Lügen & Lippenstifte! In dieser fulminanten Solo-Show rechnet CAVEWOMAN
Heike mit den selbsternannten »Herren der Schöpfung« ab. Mal mit der groben Steinzeitkeule, mal mit den spitzen, perfekt gepflegten Nägeln einer modernen Höhlenfrau aber immer treffend und zum Brüllen komisch!

Doch keine Sorge: CAVEWOMAN ist kein feministischer Großangriff auf die gemeine Spezies Mann. Freuen Sie sich vielmehr auf einen vergnüglichen Blick auf das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Wesen, die sich einen Planeten, eine Stadt und das Schlimmste: EINE WOHNUNG teilen müssen!

Hierzulande haben mehr als 500.000 Zuschauer in weit über 1.500 Shows und etwa 50 verschiedenen Spielorten das Stück gesehen. Damit gehört CAVEWOMAN zu den erfolgreichsten One-Woman-Shows überhaupt und feiert zunehmend auch internationale Erfolge.

15. April 20 Uhr – The Heimatdamisch – Auers Livebühne Neubeuern

“HIGHWAY TO OBERKRAIN”

Chart-Hits im Oberkrainer- und Polka-Style Nenas 80er Jahre Welthit “99 Luftballons” als Landler? Joe Cocker und Nirvana als Polka? AC/DC und Iron Maiden im Oberkrainer-Sound?
Wie gut so etwas funktionieren kann, demonstriert Bananafishbones-Schlagzeuger Florian Rein mit seiner Allstar-Combo. Seine Acht-Mann-Kapelle in klassischer Besetzung mit Tuba, Akkordeon, Bläsern, Gitarre und Drums schreckt vor keinem Chart-Hit zurück und lässt bekannte Pop- und Rock-Songs im neuen Gewand erklingen.
Lady Gaga oder “The Final Countdown” mit bayrischem Text? Kein Problem! Noch dazu, wenn Bananafishbones-Kollege Sebastian Horn und Rockröhre Conny Kreitmeier am Mikrofon stehen.
Auch den Rest der Band kennt man von vielen anderen in Bayern bekannten Formationen, z.B. Die Bayrischen Löwen, die Unterbiberger Hofmusik, Nockherberg-Singspiel-Band, Dreiviertelblut, Orchester Bürger-Kreitmeier etc.
Die Band hat durch die BR-Fernsehübertragung ihres 2014-Konzerts von der Oidn Wiesn deutschlandweit große Popularität erlangt.
Ihr auf Facebook eingestelltes erstes Video erreichte innerhalb weniger Tage über 280.000 Facebook-Followers.
Im vergangenen Jahr waren sie auf allen großen Festival-Bühnen in Deutschland und Österreich vertreten, u.a. Woodstock der Blasmusik, Brasswiesn, Voixjam …
Aktuelles Album: „Highway to Oberkrain“

… wie so etwas klingt?

11. März 20 Uhr – Gerd Baumann und Marcus H. Rosenmüller – Auers Livebühne Neubeuern

Lieder und Gedichte von Baumann und Rosenmüller

Bei ihrer ersten Zusammenarbeit entdeckten Rosenmüller und Baumann ihre gemeinsame Leidenschaft für Gedichte im Stile von Ringelnatz, Gernhardt und Morgenstern. Sie lasen sich gegenseitig ihre gereimten Werke vor und schliefen dabei ein. Im Schlaf fanden sich die beiden zu ihrer Überraschung in einem gemeinsamen Traum, in dem sie heldenhaft gegen böse Mächte kämpften, Schätze hoben und von nackten Feen beschenkt wurden. Als sie widerwillig erwachten, beschlossen Sie, auch im wirklichen Leben solche Abenteuer zu bestreiten und die Erlebnisse in gereimt und gesungen festzuhalten und einem willigen Publikum zu kredenzen.
In ihren Gedichten hinterfragen die beiden die Gesetze des Lebens, des Seins und der Gesellschaft und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: es muss alles umgekrempelt werden! Die Frage nach dem Wie wird an einem unvergesslichen Lyrikabend in Tränen und Lachen, Staunen und Grübeln gegossen. Die Antwort auf die Frage nach dem Wer wird an diesem Abend tausendfach beantwortet: Wenn nicht wer Du.

Die Künstler:
Marcus H. Rosenmüller (Regisseur von „Wer früher stirbt ist länger tot“, „Sommer in Orange“ etc), geb. 1973 in Tegernsee, liebt, seit er 14 Jahre alt ist, Kartoffelsuppe, sofern diese mit Maggikraut gekocht wurde. Die Farbe violett ist nicht so sein Ding, und lieber friert als schwitzt er. Er hat noch keinen Hund, wird sich aber, wenn er einen Bauernhof geschenkt bekommt, einen besorgen.

Gerd Baumann (Komponist und Musiker), geb. 1967, spielt gerne im Dunkeln Gitarre. Ebenso gern spielt er Gitarre, wenn es hell ist oder dämmert, lieber aber, wenn es dunkel ist. Er besitzt einen mittelgroßen Hund sowie eine alte Rakete zum Ausschlachten.

26. Februar 20 Uhr – Gudrun Mittermeier – DINZLER Irschenberg

Wenn sich Musik und Worte so verbinden, dass es Dich von ganzem Herzen berührt, dann spricht man in der Musikbranche gerne von dem “ganz großen Wurf”. Der normale Zuhörer sagt wahrscheinlich einfach Dinge wie “unglaublich, wunderschön” oder vielleicht auch nur “Wahnsinn”. Gudrun Mittermeier hat mit ihrer Band “Somersault” schon für so manche Überraschung gesorgt, unter anderem mit ihrem Top 20 Hit “Way to Mars” mit Xavier Naidoo. Was ihr aber jetzt unter ihrem “bürgerlichen” Namen “Gudrun Mittermeier” gelungen ist, das ist etwas ganz Neues. Das ist überraschend anders, überraschend echt und überraschend international, obwohl sie ausgerechnet auf Bayrisch textet. Eine Musik die sich vielleicht am besten mit “Björk goes Bavaria” beschreiben lässt. Eine alternative Musiksprache mit internationalem Soundgewand aus dem Alpenvorland oder einfach: “Heimat-Indie”!